Mit Russisch in die Kulturhauptstadt

Am 6. und 7. November 2025 fand im CVJM Freizeit- und Tagungszentrum Rehgarten in Chemnitz die 11. Sächsische Russischolympiade statt. Traditionsgemäß richtete der Sächsische Russischlehrerverband (SLR) e. V. die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Schule und Bildung, Standort Zwickau, aus. Die Landesolympiade findet alle drei Jahre statt und bietet begabten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse in einem landesweiten Wettbewerb unter Beweis zu stellen.

Insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler sächsischer Gymnasien, die Russisch als zweite oder dritte Fremdsprache erlernen, hatten sich über die Schulolympiaden qualifiziert. Sie traten in den Kompetenzen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen gegeneinander an.
Die von Lehrkräften entwickelten Aufgaben orientierten sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen und entsprachen den Niveaustufen A1 bis B2.

Besonders gespannt erwarteten alle die mündlichen Prüfungen. Dabei präsentierten die Teilnehmenden zunächst ein selbst gestaltetes Poster zu einem Thema und führten anschließend ein Gespräch mit ein oder zwei weiteren Olympiadeteilnehmern. Je nach Sprachniveau beschrieben sie Bilder, führten Interviews oder planten gemeinsam eine fiktive Veranstaltung – eine echte sprachliche Herausforderung, die am Ende alle mit sichtbarer Erleichterung meisterten.

Das gemeinsame Abendprogramm stand unter dem Motto »Chemnitz – Kulturhauptstadt Europas 2025«. An zehn Stationen, gestaltet nach dem Prinzip eines Escape Rooms, knobelten die Schülerinnen und Schüler an spannenden Aufgaben: Sie erkannten Schattenbilder, bauten den Versteinerten Wald mit einem Fröbelturm nach oder puzzelten sich durch die Kunstsammlungen Chemnitz. Dabei flossen auch Kenntnisse zur russischen Landeskunde, Kunst und Kultur ein.
Das Siegerteam durfte sich über Freikarten der Sponsoren – Industriemuseum Chemnitz, smac und Jutta-Müller-Eissportzentrum Chemnitz – freuen.

In der prüfungsfreien Zeit konnten die Jugendlichen an verschiedenen Workshops teilnehmen. Gemeinsam spielten sie russische Gesellschaftsspiele, das Kinder- und Elternzentrum »Kolibri« e. V. Dresden begeisterte mit dem Workshop »Samowartanz«, und einige Mutige lernten bei Breakdancer Simon Ildeichin coole Moves in kürzester Zeit. Die Ergebnisse der beiden Tanzgruppen sorgten bei der Abschlussveranstaltung ebenso für Begeisterung wie Jans Klavierspiel und Christians Sologesang – beide selbst Teilnehmende der Olympiade. Ein besonderer Dank gilt Dr. Oettler, dem Leiter des Landesamtes für Schule und Bildung Chemnitz, für seine motivierenden Grußworte.

Zum Abschluss wurden die folgenden Preisträgerinnen und Preisträger der 11. Landesrussischolympiade feierlich geehrt:

A1 – Anfänger

1. N.K., Christliche Schule Johanneum Hoyerswerda

2. E. S., Bernhard-von-Cotta-Gymnasium Brand-Erbisdorf

3. M. D., Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen 

 

A2 – Grundlegende Kenntnisse

1. C. F., Gymnasium Luisenstift Radebeul

2. K. M., Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau

2. D.L., Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha (punktgleich)

 

B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung

1. I. T., Hans-Erlwein-Gymnasium Dresden

2. J. P., Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau

3. K. I., Gymnasium Markneukirchen

 

B2 – Selbständige Sprachverwendung

1. J. B., Johannes-Kepler-Schule, Gymnasium der Stadt Leipzig

2. C. F., Gymnasium Markneukirchen

3. A. M., Goethe-Gymnasium der Stadt Leipzig


Herzlichen Glückwunsch!        
                                                      

Den Preisträgerinnen und Preisträgern wurden Büchergutscheine und Sachpreise überreicht. Des Weiteren erhielten dank zahlreicher Sponsoren alle Teilnehmenden kleine Präsente als Erinnerung an zwei spannende Tage voller Sprache, Kreativität und Begegnung.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Sponsoren, das Landesamt für Schule und Bildung, Standort Zwickau, die Hausleitung des CVJM Freizeit- und Tagungszentrums Rehgarten Chemnitz, die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch sowie alle engagierten Jurymitglieder.

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